Reise durch unser Wangerland

Reise durch’s Wangerland, von und mit Peter Meiwald MdB

Geschichte erleben

Mit Reiner Tammen in der Geschichtswerkstatt

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Mir bereitet es stets viel Freude, mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen, denn durch sie wird Geschichte erst richtig lebendig. So war es auch bei dem morgendlichen Gespräch in der Geschichtswerkstatt der Gemeinde Wangerland an der Nordsee. Reiner Tammen, der GRÜNE Kandidat für das Bürgermeisteramt, hatte mich eingeladen, die älteren Herrschaften kennenzulernen. Sagenhafte 140 Mitglieder hat dieser Verein, der schon 1990 gegründet worden ist, damit die Erfahrungen und die Erinnerungen der Menschen an der Küste nicht in Vergessenheit geraten. Seitdem sind 14 Chroniken über einzelne Ortschaften im Wangerland entstanden, und für die Gemeindeverwaltung so nach und nach das Gemeindearchiv. Beherrschendes Thema ist natürlich der Küstenschutz. Die ersten Ringdeiche im Kampf gegen den Tod aus der See wurden schon im 12. Jahrhundert um die Warften herum gebaut. Hochwasser ist dort selbstverständliche Lebensbegleitung, aus der heraus sich ein hoher Grad der Selbstorganisation gebildet hat, die in den Verbänden wie den Deichbänden und Sielachten resultiert. So etwas gibt es beispielsweise entlang der Oberelbe nicht. Die Menschen sind es gewohnt, eigenverantwortlich zu handeln und haben eine Kompetenz erworben, die es gilt zu bewahren. Es war beeindruckend, von Reiner Tammen dort vorgestellt zu werden, denn der Küsten- und Hochwasserschutz ist auch für mich ein wichtiges Thema, das mit vielen umweltpolitischen Themen Hand in Hand geht.

 

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Mit Reiner Tammen und den Werkleuten der Geschichtswerkstatt

 

Eine Gemeinde – viele Themen
Reiner Tammen beim Speed-Dating

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Der Tag in Wangerland setzte sich nach dem Ausflug in die Geschichte in der Wirklichkeit fort. Wir übersprangen ein paar Generationen und landeten punktgenau in der Oberschule Hohenkirchen, wo Reiner an einem Speed-Dating teilnahm. Knapp 60 SchülerInnen befragten die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl, während ich mich mit dem Schulleiter und PolitiklehrerInnen über Chancen und Probleme einer Schule im dünn besiedelten ländlichen Raum austauschte.

In der Therme, hier schon mit Frank Habineza aus Rwanda

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Von der Schule fuhren wir nach Horumersiel in die Frieslandtherme, die direkt am Meer liegt. Dort begrüßte uns Frido Gerdes, der stellvertretender Geschäftsführer, und stellte uns das Freizeit- und Erlebnisbad der Gemeinde vor. In der Therme trafen wir auch Frank Habineza, den Vorsitzenden der GRÜNEN in Rwanda, dessen Geschichte ich anderer Stelle schreiben werde. Auch wenn es im Wangerland eigentlich kein schlechtes Wetter gibt, kann Schietwetter schon mal vorkommen und deshalb ist die Frieslandtherme eine gute Gelegenheit für die Bürger_innen und die Urlauber_innen diesem zu entkommen. In Horumersiel und in Schillig gibt es auch die beiden größten Campingplätze Europas, die beide direkt am Meer liegen. Beide werden ebenso wie der Hafen klugerweise von der Gemeinde betrieben, so dass mit den Erlösen beispielsweise die Verluste des Schwimmbades ausgeglichen werden können.
Quer durchs Land

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Hier ein stolzer Hinweis, in welche Riege sich das Wattenmeer einreiht!

 

 

Energie und Landwirtschaft!

Nachmittags fuhr uns Reiner zum Bürger-Windpark Bassens, wo uns der Geschäftsführer Johann Ortgies auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände begrüßte. 4 MW Photovoltaikinstallation auf dem Gelände einer ehemaligen Raketenstation sind eine hervorragende moderne Version des alten biblischen Mottos „Schwerter zu Pflugscharen“. Gerade in der aktuellen Situation aber machen sich die Betreiber, insgesamt fast 1000 der ca. 9000 BewohnerInnen des Wangerlandes, große Sorgen, dass es der Energiewende an den Kragen geht. Wenn ich sehe, wie vor Ort alles richtig gemacht wird für die dezentrale Energieversorgung von Menschen, die dort leben und keine dividendenlüsternen Investoren von wer weiß woher sind, dann werde ich richtig zornig auf diejenigen, die sich ausschließlich der Atom- und der Kohlelobby untertänig andienen. Neue Bürger-Energieprojekte wären auf jeden Fall kaum noch zu realisieren, wenn es bei Gabriels EEG-Novelle so bliebe, wie er sie in den Bundestag eingebracht hat.
Auf einem Viehanhänger machten wir dann gemeinsam mit Herrn Ortgies und weiteren engagierten Landwirten eine Tour durch die schönen Weiden im Vogelschutzgebiet neben dem Windpark. Die schon sehr engagierte Diskussion dreht sich aktuell um das Thema Grünland – und ob und wenn ja wo in welchem Umfang dieses weiterhin bearbeitet werden darf. Das Thema Grünlandschutz beschäftigt gerade Bundes- und Landespolitik sehr. Dabei geht es um Vogelschutz ebenso wie um den Erhalt der ökologisch so wertvollen Gründlandflächenangesichts des „Flächendrucks“ durch Biogasanlagen, Siedlungsprojekte und dadurch massiv steigende Pachtpreise, die es gerade Bauern, die ihr Milchvieh noch auf der Weide halten, sehr schwer machen. Ich bin den drei Landwirten und Reiner sehr dankbar für dieses ausführliche, informative Gespräch, denn wieder einmal habe ich erfahren, dass es unerlässlich ist, mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Grüne Interessen von Naturschutz, Tierschutz und Schutz bäuerlicher Strukturen sind da nicht immer unter einen Hut zu bringen, zumal Bundesregierung und EU mit ihren Vorgaben es oftmals zusätzlich schwer machen, vor Ort angemessene Lösungen zu finden.

Alle auf dem Viehanhänger

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Die Stimmung ist trotzdem gut!

 

 

Abends mit alten Bekannten!

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Im Pfannkuchenhaus von Hohenkirchen auf dem ehemaligen Kasernengelände (noch eine friedliche Nachnutzungsmöglichkeit!) haben wir abends mit (Vorstands-)Mitgliedern und SympathisantInnen des Grünen Kreisverbandes und dem GRÜNEN stv. Landrat Gustav Zielke Themen aus Friesland und Berlin, besonders aber mit Frank Habineza die Situation der Demokratischen Grünen Partei Rwandas diskutiert. Das wäre schon klasse, wenn Reiner gewählt würde, denn bei ihm sind natürlich die Umweltthemen sehr gut aufgehoben. Das Interesse an Frank aus Rwanda war riesengroß und wir hatten einen Vorschlag nach dem anderen, wie wir die GRÜNEN dort unterstützen können.
Für das Wangerland bleibt nur zu wünschen, dass Reiner Tammen am nächsten Sonntag als Bürgermeister gewählt wird, denn er passt zu den Menschen an der Waterkant und bei ihm sind unsere Umweltthemen sehr gut aufgehoben.

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Unter Freunden

 

Der Morgen danach

Die Frage: „gehen wir zu mir oder zu dir?“, nach der Veranstaltung gestern Abend, konnte schnell geklärt werden.
Aus den Anfängen der Grünen kenne ich es noch so, dass, wenn eine Veranstaltung stattfand, die Teilnehmer von außerhalb, aus K…ostengründen bei anderen, ortsansässigen Parteifreunden unterkamen. Das hatte ich, als ich Minister Meyer für das Wangerland und die Veranstaltung gewinnen konnte, auch vorgeschlagen und er hat dankend angenommen. So konnte ein Fahrer gespart werden und Christian Meyer reiste mit der Bahn an, von wo ich ihn in Jever abgeholt habe. Dann konnte die Veranstaltung gestern Abend ohne Zeitdruck stattfinden und es blieb sogar noch eine Stunde für ein Bier und das ein oder andere Gespräch mit Gästen am Tresen der Eventhalle. Danach sind wir zu mir nach Hause gefahren, wo unser Landwirtschaftsminister dann auch übernachtete. Bevor ich ihn am Morgen wieder nach Jever zur Bahn brachte, hatten wir noch Zeit, beim gemeinsamen Frühstück ein wenig zu reden.
Wie ich schon sagte, alles in allem eine Tolle Veranstaltung!
Frühstück, natürlich mit Bio Eiern!

Frühstück, natürlich mit Bio Eiern!

Landwirtschaftsminister zu Besuch

Besuch unseres Ministers für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer.
Das war wirklich ein sehr informative und gelungene Veranstaltung! Obwohl der Termin kurzfristig auf den Gründonnerstag verlegt werden musste, kamen ca. 100 Gäste in die Eventhalle des „Dorf Wangerland“ nach Hohenkirchen.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung von mir, berichtete Christian Meyer über die Landwirtschaftspolitik aus dem Landtag in Hannover und die Ziele unserer Landesregierung.
Im Anschluss wurden viele Fragen zu den Problemen der Landwirtschaft gestellt. Die Bereiche Greening, Ackerrandstreifen, Flurbereinigung, Tierhaltung, Förderprogramme und vieles wurden behandelt und alle Fragen ausführlich und kompetent beantwortet.

Aber auch zu den Themen Ernährung und Verbraucherschutz wurden mehrfach angesprochen. Hier war wichtigstes Thema das Freihandelsabkommen mit den USA.
Nach ca. zwei Stunden Diskussion blieb dann noch eine weitere Stunde Zeit, um bei einem Bier an Tresen ein Gespräch mit dem Minister zu führen.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend!
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Vereinsleben im Wangerland

Förderung der Vereinsarbeit

Fast jeder Bürger unserer Gemeinde ist Mitglied in mindestens einem Verein. In einer ländlichen Gemeinde wie dem Wangerland, ist das Vereinsleben wichtiger als in den großen Städten. Die kulturellen Angebote sind bei uns nicht so vielfältig, da ist es um so wichtiger, ein großes Angebot an intakten Vereinen vorzuhalten.

Der demografische Wandel, der seit 1970 bekannt ist, macht es uns schwer, dieses Angebot weiterhin aufrecht zu halten. Vereine werden zusammengelegt und somit kann nicht in allen Orten das gleiche wahrgenommen werden.

Ohne unsere ehrenamtlich Tätigen, in Vereinen, Gemeinschaften, Verbänden und Gruppen wäre das Leben in unserer Gemeinde um vieles ärmer. Diese Arbeit muss gefördert werden. Hierzu bedarf es vielleicht besonderer Anstrengungen und auch hier sind Ideen gefragt. Nicht alles was uns weiterbringt, muss auch viel Geld kosten. Ich werde Gespräche suchen und führen, vor Ort!

In Jever hat der neue Bürgermeister eine Sprechstunde eingerichtet, das ist eine gute Idee. Ich werde noch einen Schritt weitergehen. Ich werde, wenn ich gewählt werde, jedem Verein, jeder Gemeinschaft und allen, Verbänden oder ähnlichem, die es wünschen/zulassen, einen Antrittsbesuch abstatten und mich mit Ihnen unterhalten, mir Ihre Sorgen, Nöte und Wünsche erzählen lassen und mit Ihnen zusammen nach Lösungen suchen.

Wir werden miteinander reden, nicht übereinander!

Wangerland Touristik GmbH

Wangerland Touristik GmbH (WTG)
Hier hat sich in den letzten 5 Jahren einiges verändert. Nachdem es jahrelang einen enormen Fehlbetrag in den Bilanzen gab, ist der Haushalt der WTG heute nahezu ausgeglichen. Das ist natürlich ein großer Erfolg. Nun geht es aber auch darum, die WTG weiterhin konkurrenzfähig am Markt zu halten. In einigen Bereichen sind Investitionen nötig, aber es ist definitiv nicht so, dass der Betrieb kaputtgespart wird, oder wurde!
Die Zusammenarbeit zwischen WTG und Gemeindeverwaltung muss aber optimiert werden. Es bedarf einer abgestimmten engen Zusammenarbeit auch mit der Politik. Die durchgeführten Veränderungen der Vergangenheit waren zwar nötig, einiges bedarf aber einer weiteren Korrektur, damit Entscheidungen schneller und effektiver getroffen werden können.

Die WTG hat bewiesen, dass das möglich ist, was die Politik immer gefordert hat: Sie trägt sich selbst und kann sogar einen Gewinn erwirtschaften, gleichzeitig sogar noch die Schulden innerhalb von 5 Jahren um über 5 Millionen € reduzieren. Jetzt ist es an der Zeit, diesen gewaltigen Schub für die Gemeinde und alle Bürger zu nutzen.
Die in Jever begonnene Diskussion einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Tourismusbetrieben, gilt es aufzugreifen. Wir sollten in den nächsten Monaten prüfen, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt und nach Abwägung aller Vor- und Nachteile eine Entscheidung, zum Wohle der Gemeinde Wangerland, treffen! Ich werde bei diesen Gesprächen als Fraktionsvorsitzender immer dabei sein und keine Beschlüsse mittragen, die der WTG schaden könnten. Es gibt keine direkte Konkurrenz zwischen der Gemeinde Wangerland und der Stadt Jever, daher scheint es mir nur logisch, unsere Vorteile mit denen der Stadt Jever zu kombinieren um gemeinsam, am hart umkämpften Tourismusmarkt noch besser dazustehen!

Ich bin der Meinung, dass man sich deshalb diesen Gesprächen nicht verschließen darf! Jever hat keinen Strand, wir keine Stadt!

Hier ein paar Beispiele, wie schon heute geworben wird:

Jevermann Dünen

 

Bier am StrandJever am Strand

Strandgebühren

 

So würde die Küste Wangerlands wohl überall aussehen, wenn wir sie nicht zu Stränden gemacht hätten.

So würde die Küste Wangerlands wohl überall aussehen, wenn wir sie nicht zu Stränden gemacht hätten.

Freier Strandeintritt für alle?
Wir, die Gemeinde Wangerland, verfügen über eine ca. 20 km lange, wunderschöne Küste. Ein kleiner Teil davon darf von Einheimischen und Gästen als Badestrand genutzt werden. Dessen Unterhaltung und Bewirtschaftung obliegt der Wangerland Touristik GmbH und das verursacht einen relativ hohen Kostenaufwand.

Hierfür erhebt die WTG ein angemessenes Eintrittsgeld. Gäste die  Kurbeitrag zahlen sind dadurch hiervon befreit. Einheimische, also Bürger unserer Gemeinde Wangerland können unsere Strände auch weiterhin kostenlos nutzen, Einwohner Wilhelmshavens, Friesland und Wittmunds können sich für 10 € eine Jahreskarte für alle unsere Strände kaufen. Ich finde, das ist ein wirklich faires Angebot. Um einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen, der es uns ermöglicht, auf pauschale Steuer- und Abgabenerhöhungen zu verzichten, ist es meines Erachtens notwendig auch zukünftig diese Strandeintrittsgelder zu erheben.
Einige, sehr wenige, Personen stellen dies, mit dem Hinweis auf den § 59 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz in Frage, wonach allen Bürgern das Betreten der freien Natur gestattet sein muss. Ein Anwaltsbüro wurde durch die WTG beauftragt, diesen Hinweis zu bewerten und kam zu dem Ergebnis, dass die Gegner der Eintrittsgelder in vollem Umfang recht hätten. Diese Stellungnahme haben wir einem weiteren Rechtsanwaltsbüro zur Kenntnis gegeben und dieses hat diese Stellungnahme praktisch in der Luft zerrissen.

Wenn man, so meine Meinung, die Situation möglichst objektiv betrachtet, kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen, als das es so etwas tolles wie unsere Strände, nicht kostenlos geben kann. Sie werden gepflegt, nach jeder Sturmflut wieder hergerichtet, bewacht, es gibt Toiletten und Duschen. Das alles kostet Geld. Wer, wenn nicht die Nutzer dieser Einrichtungen sollte diese Kosten tragen?

Ich stelle mich dieser Diskussion, wie ich es schon oft getan habe, gerne.

Das Wangermeer

 

IMG_7579 bkInsel im Wangermeer
Durch das entfernen der letzten Dämme, werden See und Insel in diesen Tagen endlich fertig gestellt. Im Rahmen der Planung und Weiterentwicklung des Wangermeeres wurden viele Pläne zur Entwicklung der Insel diskutiert. Es gab gute und verrückte Ideen. Eins hatten alle gemeinsam, Geld sollte für die Insel kaum bezahlt werden. Auf dieses Geld ist die Gemeinde aber dringend angewiesen.
Das können wir Wangerländer besser! Diese Insel hat ein großes Potential! Unsere Gemeinde auch. Mit vereinten Kräften der Gemeinde, der WTG, dem Handwerk und örtlichen, eventuell auch auswärtigen Investoren, können wir diese Insel zu einer attraktiven Wohn- und Freizeitinsel entwickeln. Es gibt bereits Pläne die dieses Vorgehen ermöglichen würden. Nur kann dann die Insel nicht in einem Stück verkauft werden, aber davon muss man sich dann eben einfach verabschieden. Auch wenn es abgedroschen klingt, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

Wenn wir die Insel an verschiedene Investoren verkaufen, nachdem wir eine gute Gesamtplanung vorgelegt haben, kommen wir sicher zum Ziel. Hierbei kann auch ein erster Ganzjahrescampingplatz in unserer Gemeinde, betrieben durch die WTG,  eine wichtige Rolle spielen. Das Beste daran: Jeder verkaufte Quadratmeter Insel kommt dem Haushalt unserer Gemeinde zu Gute und bringt uns somit Geld, das wir dringend benötigen! Unser Haushalt wird weiter entschuldet und wir sorgen dafür, dass wir wieder Geld für andere wichtige Dinge, wie z. B. für den Straßenbau, ausgeben können.IMG_7414

Krippenplätze

Familienfreundliche Krippenplätze

Wir haben es geschafft, die gesetzlich geforderte Anzahl von Krippenplätzen in der Gemeinde Wangerland vorzuhalten. Nun ist es an uns (Verwaltung und Politik), die Bedingungen für diese Krippengruppen so zu gestalten, dass sie den Anforderungen der Eltern in einer ländlichen Gemeinde genügen. Zurzeit wird eine Umfrage, die unter den Eltern durchgeführt wurde, ausgewertet. Hier muss eine jährliche Überprüfung stattfinden! Allerdings ist es bei uns auch immer möglich, sich an das Personal oder an die Einrichtungsleitung zu wenden. Alle haben ein offenes Ohr für die Probleme der Familien und werden ihr möglichstes tun um zu helfen.

Wir waren mit unseren Einrichtungen schon immer sehr flexibel und haben uns mit den Öffnungszeiten, so weit es ging, an den Wünschen der Eltern orientiert. Schon vor 20 Jahren habe ich mich dafür eingesetzt, auch für wenig Geld, eine Betreuung über die damals üblichen Öffnungszeiten hinaus sicher zu stellen. Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen.
Unsere Gemeinde stellt für die Kindergärten jährlich mehr als 800.000 € zur Verfügung. Das ist viel Geld, aber auch sehr gut investiertes Geld, kommt es doch den Familien und den kleinsten Mitbürgern unserer Gemeinde Wangerland direkt zu Gute!
Das soll auch so bleiben!

Demografie

Demografischer Wandel im Wangerland
Ein Thema, an dem wir nicht vorbeikommen. Schulen werden geschlossen, Vereine zusammengelegt. An den Fakten können wir nichts ändern, aber bestimmt die ein oder andere Hilfestellung leisten!
In unseren Dörfern leben immer mehr alte Menschen, die nicht mehr mobil sind. Auch wenn es das ein oder andere Freizeitangebot gibt, ist es auf Grund fehlender öffentlicher Verkehrsmittel oft schwierig, ohne eigenen PKW mobil zu bleiben. Ich halte es für denkbar, z. B. einen kostengünstigen, monatlichen Transfer, analog zum 1 € Touristenbus, für unsere Senioren in die umliegenden Städte und auch nach Hohenkirchen einzurichten.

Viele ältere Mitbürger können das Haus nicht mehr verlassen. Auch diese Senioren dürfen wir nicht vergessen. Mit einem Besuchsdienst, vielleicht in Zusammenarbeit mit der Kirche oder einer anderen Einrichtung, könnten diese Menschen wieder ein wenig am Leben teilhaben! Ich würde mich für solch einen Dienst stark machen!

Aber auch Personen, die jetzt langsam auf dieses Alter zusteuern, dürfen wir nicht vergessen. Wir müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen und vorhalten, damit diese Menschen, falls sie nicht mehr allein leben können, unsere Gemeinde nicht verlassen müssen, denn viele haben davor Angst. Ich werde daran arbeiten, dass das nicht passiert!

Feuerwehr

Feuerwehren im Wangerland
Vor der letzten Kommunalwahl habe ich ein neues Konzept für die Wehren des Wangerlandes gefordert. Die dadurch ausgelöste Diskussion hat uns allen geholfen und zusammen mit der Verwaltung und den Ortsbrandmeistern hat die Politik eine sehr gute Lösung für die immer wiederkehrenden Fragen gefunden. Aus allen Bereichen kamen sehr gute Veränderungsvorschläge, die unter anderem zu einer hervorragenden Zusammenarbeit geführt haben. Alle ziehen an einem Strang, das Gemeinsame zählt.

Aus der Verwaltung kamen Vorschläge, die uns allen sehr helfen und vieles möglich machen, was vor einigen Jahren noch undenkbar schien. Dafür meinen ausdrücklichen Dank! Fahrzeuge und Uniformen müssen nicht immer neu sein und viel Geld kosten! Funktion und Sicherheit müssen gegeben sein, das ist es, was wichtig ist!
Im April 2013 habe ich einen Antrag zur Förderung der Jugend- und Kinderfeuerwehren im Wangerland erarbeitet und zusammen mit der Mehrheitsgruppe in den Rat gebracht. Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen. In der Hohenkirchener Wehr wurde nun eine Kinderfeuerwehr gegründet und ich hoffe, dass die von mir eingebrachten Zuschüsse abgerufen werden und ein wenig bei der wichtigen Arbeit helfen!1901229_579223062152683_727488476_n

Allerdings gibt es auch im Bereich der Feuerwehren noch Vieles zu tun . Die Ortswehren werden, genau wie alle anderen Einrichtungen in der Gemeinde, den demografischen Wandel noch stärker zu spüren bekommen. Um eine schlagkräftige Feuerwehr sicherzustellen, müssen wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, die Zahl der Feuerwehrkameraden und -kameradinnen auf dem erforderlichen Stand zu halten! Jugend- und Kinderfeuerwehren sind hier ein ganz wichtiger Schritt, auch wenn es sie nicht an jedem Standort gib und geben muss!